3. Februar – Flugzeugabsturz und Halligflut

Auch ein Tag der Tragödien

Februar, Eismuster auf Fensterscheibe, Foto Alicja auf pixabay

Viele Daten im Verlaufe eines Jahres sind uns bekannt. Natürlich die Feiertage, die Geburtstage und so manch‘ ein anderer Tag, der leider im Gedächtnis verankert bleibt, wie der 11.09.2001 (Terroranschlag USA). Doch es gibt unzählige Tage der Vergangenheit, die haben wir entweder nie wirklich wahrgenommen oder vergessen. Oder wir haben sie schlicht gar nicht miterlebt.

Februarflut / Halligflut

So fand am 3. Februar 1825 eine schwere Flutkatastrophe, wenn nicht gar die schwerste Sturmflut an der gesamten Nordseeküste statt, die sich über Deutschland, die Niederlande und Dänemark erstreckt. Da die Halligen (den Küsten vorgelagerte kleine Marschinseln) am schwersten betroffen waren, kamen hier viele Menschen ums Leben. Doch auch unsere deutsche Lieblingsinsel Sylt litt unter dieser Katastrophe. Schwere Dünenabbrüche reduzierten die Inselfläche bei Rantum und in Westerland wurde ein Seedeich völlig zerstört.

Flugzeugabsturz

Schauen wir uns den 3. Februar 1959 genauer an, dann erfahren wir, dass an diesem Tag gleich mehrere bekannte Rock ‚n‘ Roll-Musiker (Buddy Holly, Ritchie Valens, The Big Bopper) gemeinsam durch einen tragischen Flugzeugabsturz ihr Leben verloren.

Die Geschichte dieser Musikrichtung Rock „n“ Roll wird in einem song von Don MacLean erzählt („American Pie“). Eine besondere Zeile lautet hier im Text „The day the music died“ (Der Tag, an dem die Musik starb). Der Tag des Flugzeugabsturzes, das tragische Ereignis, wird im Nachhinein mit dieser Zeile benannt.

„The day the music died“.

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