Abschluss-Untersuchung in der Uniklinik

Wie es mir aktuell geht

Schönes sehen, Hibiskusblüte wächst durch Mauerelemente, Foto Ute Boysen

Sechs Wochen sind vergangen seit meiner umfangreichen und komplizierten Operation und so manchen Tag war ich niedergeschlagen, hatte Schmerzen und zweifelte an allem. Doch unmerklich vollzog sich Tag für Tag die Genesung. Die Narbenbehandlungen mit Wund- und Heilsalbe und verschiedenen Tapes im Wechsel, das Tragen des straffen Bauchgurtes und des Kompressions-BHs, all das trug dazu bei. Aber es waren schwierige Wochen, auch wenn ich gelacht habe.

Vor einigen Tagen fand nun die Abschluss Untersuchung im Uniklinikum Bergmannsheil in Bochum statt. Meine große Hoffnung, sowohl den Bauchgurt als auch den Spezial-BH ablegen zu können, hat sich nicht erfüllt. Weitere sechs Wochen muss ich beides tragen. Durch das strikte nächtliche Liegen in Rückenlage habe ich extreme Rückenschmerzen bekommen und an manchen Tagen ist mir morgens übel vor Schmerzen. Rund 30 Minuten dauert es dann in senkrechter Haltung, bis die Schmerzen nachlassen. Die heiße Dusche hilft ebenfalls. Darauf angesprochen riet mir der Chirurg im Abschlussgespräch, nachts den Gurt abzulegen, um festzustellen, ob die Schmerzen dadurch verursacht werden. Andererseits sei es aber sehr wichtig auch die kommenden sechs Wochen mit dem Gurt für eine stramme Stabiliät des Bauchbereiches zu sorgen. Nun weiß ich nicht wirklich, wie ich vorgehen soll.

Die Narbenheilung ist laut Arzt zufriedenstellend. Auch der kleine Bereich der Bauchnarbe, der durch einen winzigen Restfaden noch nicht geschlossen ist, sei nicht besorgniserregend, sollte aber im Auge behalten und weiterhin versorgt werden. So bin ich insgesamt zufrieden und hoffe die nächsten Wochen immer beweglicher zu werden und meine Kondition zumindest durch Spaziergänge wieder steigern zu können. Denn Gymnastik oder sportliche Aktivitäten darf ich frühestens in einigen Monaten langsam wieder beginnen.

So übe ich mich also weiterhin in Geduld, mache das Beste aus den stillen Corona-Tagen und mute meinem Körper nur das zu, was er zu leisten vermag.

 

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