Bluthochdruck

Bluthochdruck, Foto Gib mir ein Om von Uwe Wagschal_pixelio.de

Ostern liegt hinter uns und für mich persönlich brachte es wieder eher irritierende gesundheitliche Neuigkeiten mit sich. Am Oster-Samstag stellte ich plötzlich einen Druck auf den Ohren fest, der mich an Start und Landung eines Urlaubsfluges erinnerte. Mein Mann meinte direkt alarmiert, dass wir wohl besser einmal den Blutdruck messen sollten… und tatsächlich. Werte von 199 zu 100 mit hohem gleichzeitigem Puls ließen mich total schockiert auf dem Sofa verharren. Eine kurze Zeit spätere Wiederholungsmessung ergab annähernd die gleichen Werte.

Doch nun zwang ich mich zur Ruhe, versuchte mich abzulenken und mit „Om“ und Mantras wie „Es geht mir gut, alles ist ok“ gelang es mir ruhiger zu werden. Die Blutdruckwerte sanken ein wenig. Um es kurz zu machen, von Oster-Montagabend bis Dienstagmittag musste ich im Krankenhaus bleiben. EKG und Blutwerte ergaben immerhin, dass mein Herz gesund ist und ein Herz-Ultraschall bestätigte dies. Doch die Blutdruckwerte waren weiterhin recht hoch.

Nun sollte ich also entlassen werden mit der dringenden Aufforderung, beim Hausarzt ein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät anlegen zu lassen. Anhand der dann festgestellten Werte könne eine entsprechende Medikation vorgenommen werden. Leider war mein Hausarzt erstens im Urlaub und zweitens steht das Gerät erst Ende Mai wieder zur Verfügung, da es sich im Dauereinsatz befindet.

Ich habe weiterhin täglich mehrmals meinen Blutdruck gemessen und mich versucht ruhig und besonnen durch den Alltag zu bringen, denn die Werte von 185 zu 90 und schwankend 168 zu 85 usw. waren für mich teilweise erschreckend. Selbst morgens nach dem Aufstehen habe ich diese Werte gemessen. Doch heute konnte ich meinen Hausarzt aufsuchen und nach einer „Notfall-Tablette“ fragen, denn noch steht ja nicht wirklich fest, welches Medikament ich ab Ende Mai nehmen muss.

Aber leider kann mir solch‘ eine Notfalltablette nicht wirklich helfen, denn anhand meiner aufgezeichneten Blutdruckwerte entschied mein Hausarzt, sofort ein entsprechendes blutdrucksenkendes Medikament zu verordnen. Mit der niedrigsten Dosierung versuchen wir also ab morgen früh, meine Blutdruckwerte in vernünftige Bahnen zu lenken. Und das Messen werde ich die kommende Woche mal sein lassen… Es verunsichert und verängstigt nur noch mehr.

So sieht es aus. Meine Müdigkeit, Kopfschmerzen und Unwohlsein – alles Begleiterscheinungen, die ich nun wirklich nicht brauche. So hoffe ich jetzt auf eine relativ schnelle Besserung/Änderung des Allgemeinbefindens und wie immer: Kopf hoch, Schultern zurück und weitergehen. Liebe Grüße an meine Blog-Leser, Eure Ute

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