Der Weltlachtag

… am 1. Sonntag im Mai

Weltlachtag, lachende Seniorin, Foto Simone Peter_pixelio.de

Wieder habe ich einen Kalendertag gefunden, der weltweit bekannt ist und auf besondere Art zelebriert wird. Der 1. Sonntag im Mai, dieses Jahr auf den 6. Mai fallend, wurde erstmals im Jahr 1998 in Indien von Madan Kataria festgelegt. Der Arzt und Yogalehrer begann damit, traditionelle Yoga-Ausführungen und Lach-Übungen miteinander zu verbinden, mit dem Ziel, Menschen zum Lachen zu bringen. So entstanden weltweit die so genannten „Lachyoga-Clubs“.

Was es nicht alles gibt, denkt man sich häufig, angesichts solcher „Welt-Tage“. Denn erstaunlich ist ja, dass es sich nicht um ein lokales Ereignis handelt, ein landestypisches oder kontinentales – nein, es ist ein „Welt-Tag“. Ich stelle mir also nicht nur vor, dass weltweit an diesem Tag gruppenweise lachende Menschen unterwegs sind – es ist tatsächlich so.

Bei Wikipedia unter „Lachyoga“ kann im Internet detailliert nachgelesen werden, wie auch ohne Humor und Witze erzählt zu bekommen, der Körper dennoch zum Lachen animiert werden kann. Nun gibt es aber durchaus auch ernsthafte Menschen, die nicht unbedingt lachen wollen. Mit entsprechender Mimik wird ihnen nachgesagt „zum Lachen in den Keller zu gehen“ (humorlos zu sein und nicht zu lachen, obwohl etwas Lustiges passiert). Dass Lachen jedoch sehr gesund für Körper und Seele ist, lässt sich nicht bestreiten. Und so gesehen könnte es vielleicht gerade den ernsthaften Menschen ganz neue Erfahrungen bringen hin und wieder zu lachen. Wie sagt Madan Kataria? Zitat: „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“

Und was hat es nun mit dem Weltlachtag auf sich? In Europa zur gleichen Zeit, bei uns in Deutschland genau um 14.00 Uhr, wird für eine Minute gelacht. Dazu gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie beispielsweise in

Düsseldorf:  https://www.mit-lachen-zum-erfolg.de/termine/weltlachtag/weltlachtag-2018/

Berlin: https://hauptstadt-lacht.jimdo.com/2018/03/26/weltlachtag-2018/

oder Münster: http://www.lachtreff-muenster.de/

um nur einige zu nennen.

Ich finde die Idee witzig, lache selbst sehr gern und weiß, dass echtes Lachen ansteckend wirkt. Finden Sie doch einmal heraus, ob sich dies auch bei „geplantem“ Lachen bewahrheitet. Ach übrigens, die Wissenschaft, die sich mit dem Lachen befasst, nennt sich Gelotologie. Was es nicht alles gibt…

2 Kommentare

  1. Den Weltlachtag habe ich leider versäumt, aber ich kann das Lachen ja nachholen. Früher als Kinder nannte man mich und meine Freundin immer „die Lachtauben“. Im Alter sollte man das Lachen nicht verlernen und immer wieder üben, üben, üben, auch wenn einem nicht immer danach zumute ist. “ Dein ansteckendes Lachen fehlt mir“!

    • Hallo Marlis, mein Humor und mein Lachen haben mir
      schon mehr als ein Mal im Leben sehr geholfen! Lieben Dank, Ute

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