Die 3. Bisphosphonate Infusion

Wie es mir geht

Bisphosphonate Infusion, Bild von Thanks for your Like • donations welcome auf Pixabay

Nun habe ich in der letzten Woche meine dritte Bisphosphonate Infusion in der Onkologie-Praxis erhalten. Die dritte von insgesamt zehn – alle sechs Monate. Und ich war sehr nervös, machte mir viele Gedanken über die Verträglichkeit und ja, ich hatte sogar ein wenig Angst davor, dass die Beeinträchtigungen, die ich bei den ersten beiden Infusionen bekam, verstärkt auftreten würden.

Dazu die immer wiederkehrende Sorge – machen meine Venen im linken Arm mit, oder gibt es Probleme? Und dieses Mal die zusätzliche Frage „in wieweit kann es Schwierigkeiten geben mit dem einzunehmenden Blutverdünner“? Glücklicherweise ist in einer Woche diese Einnahme-Zeit vorüber. Aber die Frage stellte sich ja in der vergangenen Woche.

Zu meiner allergrößten Erleichterung „saß“ die Zugangs-Nadel sofort und völlig schmerzfrei und mein großer Dank geht wirklich an die tollen Onkologie-Assistentinnen! Es gab keinerlei Nachblutungen und ich war wirklich sehr glücklich.

Nebenwirkungen dieses Mal? Ja, eine große Müdigkeit und Zerschlagenheit wie im vergangenen Dezember auch schon. Ich habe viel gelegen und kam nicht so richtig in meine gewohnte Aktivität. Wenn es dabei bleibt, kann ich einigermaßen zufrieden sein. Die Schlafprobleme habe ich allerdings immer noch.

Und so habe ich kürzlich darüber nachgedacht, dass meine Entscheidung, alle sechs Monate eine Bisphosphonate-Infusion zu erhalten, richtig war. Denn über fünf Jahre täglich entsprechende Tabletten einnehmen zu müssen empfand ich bei der Entscheidungsfindung als weitaus größere Belastung. Also? Alles gut.

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