Die Mobilkamera im Alltag und auf Reisen

Handykamera, Foto Ute Boysen

Hilfreich – schnell – sicher

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden ausschließlich Kameras zum Fotografieren benutzt und Mobiltelefone (in unserem Land Handy genannt) ausschließlich zum Telefonieren. Doch im Wandel der Zeit hat sich hier auf diesem Sektor so einiges geändert.

Das Mobiltelefon heißt auch nicht mehr so wie früher, nein, heute fällt immer häufiger der Begriff Smartphone. Das sogenannte kleine „Telefon“ ist allerdings ein kleiner Computer, mit dem mühelos und ohne großen Aufwand im Internet gesurft werden kann. Und die in den Geräten installierten Kameras erfüllen mittlerweile auch höhere Ansprüche.

Nun gibt es aber durchaus noch Menschen, die einfach lieber mit einer herkömmlichen Kamera fotografieren und sich dennoch Gedanken darüber machen, wie sie die kleine, aber feine „Handykamera“ sonst noch nutzen könnten. Und dafür fand ich nicht nur im Internet Hilfreiches für Sie liebe Leserinnen und Leser, sondern nutze auch selbst das eine oder andere.

Allem voran habe ich sämtliche  Dokumente wie Personalausweis, Reisepass, Impfbuchseiten, Führerschein, Kreditkarten, Krankenkassenkarte usw. fotografiert und im Mobiltelefon abgespeichert. So bin ich auch im Falle eines Diebstahls im Urlaub bestens vorbereitet und habe alle notwendigen Daten direkt zur Hand. Darüber hinaus ist es beruhigend, auch die Reisedokumente oder Koffer fotografiert zu haben.

Eine geschriebene Liste über alle Gesundheits-/ oder Krankheitsbelange wie Operationen, einzunehmende Medikamente oder behandelnde Ärzte kann ebenfalls schnell abfotografiert und immer abrufbereit auf dem Mobiltelefon mitgeführt werden.

Ob es sich um Monats- oder Bahn-Cards handelt, um Tierdokumente, oder Adressenlisten – all‘ diese Fotos sind nicht nur hilfreich, sondern können in Ernstfällen viel Zeit und Aufregung vermeiden.

Und noch ganz andere Gelegenheiten bieten sich, um die Kamera des Telefons einzusetzen. Lassen Sie mich dazu einen kurzen Witz erzählen, der vielleicht sogar aus einer tatsächlichen Situation heraus entstanden ist:

Ein asiatischer Tourist ist mit einem Leihwagen in einer deutschen Großstadt unterwegs. Er stellt das Auto am Straßenrand auf einem Parkstreifen ab und beginnt seine Stadtbesichtigung zu Fuß. Abends findet der Tourist sein Auto nicht wieder und bittet einen Verkehrspolizisten um Hilfe. Dieser fragt ihn nach dem Namen der Straße, auf der das Auto geparkt wurde. Erfreut zieht der Tourist einen Zettel aus der Jackentasche. Er hatte sich den Straßennamen aufgeschrieben. Ungläubig und belustigt las der Polizist das Wort „Einbahnstrasse“ …

Damit Ihnen liebe Leserinnen und Leser so etwas nicht auch passiert, können Sie Straßennamen, Hotel-Beschreibungen, Buslinien und vieles mehr in fremden Städten oder Ländern mit der Handy-Kamera aufnehmen und im Bedarfsfall Passanten um Hilfe bitten. Das alles funktioniert anhand von Fotos sehr viel besser und auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse.

Eine andere Situation, die vielleicht einigen von Ihnen bekannt vor kommt ist die Parkhaus- oder Parkplatz-Situation. Flughäfen und Einkaufscentren sind hier ganz besonders erwähnt, denn nicht nur das Stockwerk, sondern auch der Bereich und letztendlich die Parkbucht-Nummer müssen aufgeschrieben werden, damit sie nicht nach einigen Stunden, Tagen oder sogar Wochen hilflos durch die Etagen irren und Ihr Fahrzeug suchen.

Ein Foto mit Ihrer Mobiltelefon-Kamera ist schnell gemacht und Gold wert – in all‘ den aufgeführten Situationen. Auch wenn Sie ansonsten lieber mit Ihrer Digital- oder Spiegelreflexkamera fotografieren. Hier ist das kleine Gerät „Handy“ wirklich hilfreich.

Nur die Bank- oder Kreditkarten-Angaben sollten Sie besser nicht an dieser Stelle als Foto speichern! Hierfür ist immer noch eine Fotokopie an sicherer Stelle aufbewahrt die bessere Lösung. Und eines setze ich voraus: ein gutes Passwort, welches die Daten Ihres Handys schützt!

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare

    • Hallo Ewald, herzlichen Dank!
      Ich bemühe mich immer so vielseitig wie möglich zu berichten.
      Und ein freundliches feedback freut mich sehr. LG Ute

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here