Donald Duck – Geburtstag einer Comic-Ente

Es gibt ja mittlerweile wirklich für fast alles und jeden einen besonderen, lustigen oder kuriosen Gedenktag… so also auch für die amerikanische Comic-Erfindung „Donald Duck“. Diese Ente kennt nicht nur fast jedes Kind, nein, auch wir Eltern, Großeltern und teilweise sogar Urgroßeltern haben die Comicgeschichten der liebenswerten Entenhausen-Bewohner gelesen.

Donald Duck, antikes Spielzeug, Foto Snelli auf pixabay

Der in den USA genannte „Donald Duck Day“ wird am 09. Juni als Ehrentag der weltbekannten Ente gefeiert. Zu diesem Datum sind unterschiedliche Erklärungen vorhanden. So wollte Walt Disney, mit Hinweis auf das ständige Pech des Erpels, als Geburtsdatum Freitag, den 13. festgelegt wissen. Doch als feststehendes Datum wurde tatsächlich der 9. Juni bestimmt, der Tag, an dem die beliebte Comic-Ente erstmals in einem kleinen Comicfilm der Walt Disney Company namens „Die kluge kleine Henne“ in einer Nebenrolle auftrat. Diese Verfilmung brachte Donald Duck im Jahr 1934 noch mehr Popularität.

Einige Jahre später erhielt der im Matrosenanzug durchs Leben spazierende Erpel eigene Zeichentrickfilme und Zeichentrick-Beiträge in vielen US-amerikanischen Tageszeitungen. Der Beginn einer langen Comic-Geschichte, denn nun wurde Donald Duck so bekannt und beliebt, dass über ihn eigene Comicbücher veröffentlicht wurden. Und die Familie um die Ente herum, die Neffen, der reiche Onkel, alle anderen Bewohner der erfundenen Stadt Entenhausen – all‘ diese Zeichentrickfiguren erfreuen bis heute Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Aber wie kam Donald Duck nach Deutschland? Auch dazu gibt es Interessantes zu berichten. Frau Dr. Erika Fuchs (1906-2005), 37 Jahre lang Chefredakteurin der deutschen Mickey-Maus (Wikipedia) galt als wichtigste deutsche Comic-Übersetzerin und erhielt im Jahr 2001 einen Preis für ihren Beitrag zur Entwicklung der deutschen Sprache (www.duckipedia.de). So konnten also auch in unserem Land die beliebten Donald Duck Comics gelesen werden.

Hierzu gibt es ein lesenswertes Buch namens „Nur keine Sentimentalitäten“ von Ernst Horst mit dem Untertitel „Wie Dr. Erika Fuchs Entenhausen nach Deutschland verlegte“. Hardcover, 22,95 € – Eine fröhliche kleine Kulturgeschichte. (Wilfried Mommert von der Deutschen Presse-Agentur bemerkte zu diesem Buch im November 2010 „Wirklich ein kleines Standardwerk für alle Comic-Freunde“.)

Quellen:
www.duckipedia.de
www.wikipedia.org
http://www.erika-fuchs.de/erika-fuchs/leben/
https://www.penguinrandomhouse.de

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