„Erzähl-ein-Märchen-Tag“ – Fantasie und Abenteuer

Der 26. Februar – Ein Feiertag der Nostalgie

Märchen, Buch, Fantasie, Foto Comfreak auf pixabay

Für Märchen habe ich mich schon immer interessiert und sie als Kind nicht nur gerne gehört, sondern auch selbst gern gelesen. So wuchs ich auf mit den Gebrüdern Grimm und Hans Christian Andersen und später mit den sehr realitätsnahen Geschichten von Charles Dickens. Nicht zu vergessen die Geschichtenwelt „1001 Nacht“, zu deren Erklärung www.wikipedia.de folgendes schreibt „Tausendundeine Nacht ist eine Sammlung morgenländischer Erzählungen und zugleich ein Klassiker der Weltliteratur. Typologisch handelt es sich um eine Rahmenerzählung mit Schachtelgeschichten.“ „Sindbad und Aladdin“ sind hier wohl die bekanntesten Figuren.

Und da nicht nur meine Generation intensiv mit diesen Märchen aufgewachsen ist, empfinde ich den speziellen Anlass „Erzähl ein Märchen Tag“ als durchaus Gedenkens wert. Doch wer ist auf die Idee gekommen? Und wann und warum? Fest steht, dass dieser Tag in den USA als nationaler Feiertag begangen wird. Der offizielle Name dort lautet „Tell a Fairy Tale Day“. Auf das „Warum?“ konnte ich während meiner Recherchen leider keine Antwort finden. Das „Wann?“ hingegen könnte auf Cynthia Voigt zurückzuführen sein. Die am 25. Februar 1942 geborene amerikanische Autorin bekannter Jugendbücher könnte also durchaus für den „Tell a Fairy Tale Day“ vom Geburtstag her für den speziellen Tag in Frage kommen, wenngleich es einen Tag Unterschied gibt (geb. 25. Februar – gefeiert wird der 26. Februar). Man weiß es also, wie bei so vielen Gedenk- und Feiertagen, heute nicht mehr so genau. Letztendlich spielt es aber auch gar keine große Rolle, denn der Anlass, nämlich das Erzählen, Vorlesen, Anhören eines Märchens an sich sollte gar nicht auf einen einzigen Tag beschränkt sein.

Womit ich zur Auswahl eines Märchens kommen möchte. Aus heutiger Sicht betrachtet hat mir die „Gewalt“, die in den Grimmschen Märchen leider vorkommt, nicht geschadet. Doch empfand ich es als sehr schwierig, unseren Kindern und heute unseren Enkelkindern dies altersgerecht und in vorsichtigen Worten zu erklären… Und so beschränkte ich mich damals wie heute auf selbst ausgedachte Märchen. Nicht zu lang, in einfachen Worten, mit viel Fantasie und Spaß, mit der nötigen Gestik und Mimik ausgestattet und mit unterschiedlichen Sprechweisen der Märchenfiguren versehen. Unsere Kinder hatten viel Freude an den „Selbst ausgedachten Märchen und Geschichten“ und unsere Enkelkinder lieben sie ebenfalls. Allerdings sollte ich vielleicht das ein oder andere Märchen einmal aufschreiben, denn bei der Frage nach einer Wiederholung des Erzählens komme ich häufig in große Not…

Mein Fazit also zu diesem 26. Februar: egal, welches Märchen Sie lesen oder vorlesen, egal wo und wem – haben Sie Freude daran und bereiten Sie dadurch Freude!

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