KI – Künstliche Intelligenz im Alltag

Die Digi-Kümmerer von L-i-A (dem Leben im Alter e.V.)

Als Ideengeber für dieses Projekt steht die BAGSO, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, die sich mit ihrer Anfrage an den Verein Leben im Alter e.V.,
kurz L-i-A genannt (www.l-i-a.de), in unserer Stadt, richtete. Mit einer Summe von 5000 Euro unterstützte die BAGSO die Beschaffung von verschiedensten Geräten, die sich unter den Oberbegriff „Künstliche Intelligenz, oder KI“ zusammenfassen lassen. Zusätzlich nahmen Ehrenamtsinteressenten an Schulungen der BAGSO teil.

KI Projekt LiA, Hildegard Jochmann, Digi-Kümmerin, Foto Ute Boysen

Das Ziel? „Die Sensibilisierung der Senioren für Künstliche Intelligenz im Alltag“ – und zwar Stadtteil übergreifend“, beantwortete Agnes Wellkamp von L-i-A meine Frage. Das gesamte Team der Digi-Kümmerer besteht bisher aus dreizehn Personen, die sich wiederum aus zwei verschiedenen Gruppen zusammensetzen. Zum einen sind es Hildegard Jochmann und Kolleginnen und Kollegen, die die so genannten Digi-Kümmerer bilden, zum anderen beraten und schulen Manfred Jüstel und einige Kolleginnen und Kollegen übergreifend aus der Mouse-Mobil-Gruppe. Im Ehrenamtsprojekt Mouse-Mobil „kümmern“ sich die Mitglieder vorwiegend um Computer, Tablets und Smartphones. Das Digi-Kümmerer-Team unserer Stadt entstand aus der Nachbarschaftshilfe eines Stadtteil Quartiers heraus.

KI Projekt LiA, Manfred Jüstel, Digi-Kümmerer, Foto Ute Boysen

Es handelt sich also um gut geschulte ehrenamtliche Gruppenmitglieder, die mit viel Freude und Einsatzbereitschaft Seniorinnen und Senioren in Sachen „KI“ hilfreich zur Seite stehen wollen. Was gehört denn nun eigentlich zur Künstlichen Intelligenz? Es sind im Grunde Geräte, die wir alle schon gesehen haben, vielleicht sogar das ein oder andere auch schon einmal in Händen hielten – doch so richtig traut man sich dann doch nicht an die „merkwürdige Technik“.

KI Beispiel, Samsung Galaxy Watch3, Smartwatch, Foto Jörg Geuting, LiA

Ob es sich um das Smartphone (Handy) handelt, die Smartwatch, das Blutdruckmessgerät, den Herzfrequenzmesser, den kleinen Saugroboter oder eine VR-Brille (Virtual Reality) den Amazon fire-TV Stick oder aber um „Alexa oder Siri“, die Sprachassistenten – all‘ diese Geräte, um nur einige zu nennen, fallen unter den Sammel-Oberbegriff „KI – Künstliche Intelligenz“.

KI Amazon FireTV Stick Verpackung und Einzelteile, Foto Jörg Geuting, LiA
KI AmazonFireTV Stick, hintere TV Ansicht, Foto Jörg Geuting, LiA

Über das  Beratungsgespräch hinaus bieten die Digi-Kümmerer ebenfalls kostenlos auf Ehrenamtsbasis Besuche bei Ihnen zu Hause und unterstützen Sie bei der Einrichtung der Geräte. Eine Schulung über die Grundfunktionen und weiterführende Möglichkeiten des jeweiligen Gerätes erklären Ihnen die Kümmerer gerne. In verständlichen Worten und Ihrem individuellen Lernrhythmus angepasst vermitteln Ihnen die Kümmerer den Umgang mit den KI-Geräten, denn diese sind auch ausleihbar und werden zur Beratung oder Schulung von den Kümmerern mitgebracht. So können Sie sich bereits im Vorfeld ein Bild von dieser Technik machen.

KI Beispiel, BrauniCheck7, Blutdruckmessgerät, Foto Jörg Geuting, LiA
KI Beispiel, OculusQuest2, VR Virtual-Reality Headset, Foto Jörg Geuting, LiA

 

KI Beispiel, OculusQuest2, VR Virtual-Reality-Headset, Foto Jörg Geuting, LiA

Fragen, was man mit den einzelnen Geräten überhaupt erreichen kann und welche Erleichterung sie uns im Alltag bieten können, ob Sie überhaupt einen Nutzen haben, beantworten die Digi-Kümmerer gerne in kostenlosen Beratungsgesprächen. Sollten Sie ein vorgenanntes Gerät geschenkt bekommen, sich selbst zulegen wollen, oder einfach einmal ein Leihgerät ausprobieren wollen, dann haben Sie keine Scheu bei den Digi-Kümmerern anzurufen, die Sie über den Verein Leben im Alter, L-i-A e.V. unter der Rufnummer 02871-2176566 erreichen können (anrufen derzeit bitte nur aus dem Stadtbereich und näherer Umgebung). Unter dem Link https://fildeken-rosenberg.de/ki-ausleihgeraete/ können Sie sich einen Überblick verschaffen über die verschiedensten KI-Geräte.

Dieser Bericht soll auch eine Anregung darstellen für andere Gemeinden und Städte, ebenfalls solch‘ ein Projekt für unsere Seniorinnen und Senioren aufzubauen.

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