Lebensmittel Haltbarkeiten

Lebensmittel, Konservendosen, Foto Achim Thiemermann auf pixabay

Gerade jetzt in diesen Zeiten der weltweiten Corona-Krise sitzen wir mit viel zu viel Zeit zu Hause. Die einen langweilen sich, andere beschäftigen sich mit ihrem geliebten Hobby und wiederum andere nutzen die Wochen, um überall das zu ordnen und aufzuräumen, was länger liegengeblieben ist. Zum Beispiel die Küchen-Schränke und –Schubladen mit alltäglichen Lebensmitteln.

Ich nutze auch ganz gern die Zeit zum Aufräumen. Und so nahm ich mir die Küchenschränke vor und stellte entsetzt fest, dass sowohl Grillsoßen (natürlich ungeöffnete), als auch Puddingtütchen, diverse Konserven und Soßenpakete schon sehr lange das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten hatten. Also – ab in den Müll. Erleichterung stellte sich ein, als ich mir die überschaubaren Schrankfächer ansah. So, dachte ich mir, Vorräte werden zukünftig nur noch sehr begrenzt eingekauft, damit diese Verschwendung nicht noch einmal vorkommt.

Und dann erst kam ich auf die Idee, doch einmal nachzulesen, um welche Zeitspanne die einzelnen Produkte „über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus“ noch verwendet werden könnten… Dabei stieß ich auf die Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL):

https://www.bmel.de/DE/Ernaehrung/ZuGutFuerDieTonne/_Texte/Hintergrund_MHD_LMVerschwendung.html

und die Initiative „Zu gut für die Tonne“. In diesem umfassenden verständlichen Bericht wird unter anderem folgendes geschrieben: „…Das MHD ist kein Verfallsdatum und vor allem kein Wegwerfdatum. Es ist das Datum, bis zu dem das betroffene Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen (zum Beispiel ausreichend gekühlt) seine spezifischen Eigenschaften behält.“ Auch der Unterschied zum „Verbrauchsdatum“, wie aufgedruckt auf Fleischpackungen beispielsweise, wird dort erklärt. Für weitere Informationen steht auf der Webseite ein Flyer zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Lebensmittel, Kasten mit Teebeuteln, Foto Andreas Lischka auf pixabay

Nun hatte ich jedoch auch zahlreiche Packungen mit Teebeuteln über die Jahre aufgehoben, zwar immer nur mit einigen wenigen verbliebenen Beutelchen, aber immerhin – sehr lange abgelaufen. Was also damit machen? Ich hatte sie entsorgt. Um nun im Internet nachlesen zu müssen, dass „… Tee im Beutel meist bis zu 36 Monate problemlos verzehrt werden kann…“ (https://www.haltbarkeit.org/tee-aufbewahrung-haltbarkeit).

Zwar gibt es Unterschiede von Sorte zu Sorte und auch der lose Tee ist nicht so lange haltbar, aber meistens können durch verschiedene Aufbewahrungsbehälter die Teebeutel sehr lange genießbar bleiben. So heißt es auf vorgenannter Internetseite „… kauft man einen Tee in Beuteln, sollte dieser sofort in eine Dose aus Blech, Metall oder Kunststoff gegeben werden…“.

Lebensmittel, verschiedene Gewürze, Foto Steve Buissinne auf pixabay

Und was die Trockenprodukte angeht können wir fast schon unbesorgt sein. Zucker, Salz und Gewürze sollen fast ewig haltbar sein und Nudeln oder Reis können längere Zeit nach dem MHD verzehrt werden, sofern der Geschmack nicht verändert ist  https://www.test.de/Mindesthaltbarkeit-Nicht-gleich-wegwerfen-1765646-1765675/.

Fazit: Vorschnelles Wegwerfen wird es zukünftig bei mir nicht mehr geben und größere Vorräte benötigen wir eigentlich auch nicht – normalerweise…

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