„Mütter des Grundgesetzes“

Eine lesenswerte Broschüre

Publikation Mütter des Grundgesetzes, Foto Daniel Gast_pixelio.de

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht liebe Leser und Leserinnen, aber ich habe mir noch nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, wer maßgeblich im Einzelnen unsere Grundgesetze ausgearbeitet hat. Wer war beteiligt und warum. Wer hat sie allein oder gemeinsam erdacht, formuliert und zu Papier gebracht?

Und dann fiel mir eine Broschüre auf, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegeben wurde: Mütter des Grundgesetzes. Mit einem Vorwort unserer amtierenden Bundesministerin dieses Ressorts, Dr. Franziska Giffey zum Artikel 3 des Grundgesetzes „Frauen und Männer sind gleichberechtigt“. Für die Umsetzung in vielen Lebensbereichen setzt sie sich tatkräftig ein.

Und ja, es waren vier „Mütter des Grundgesetzes“, die in einer Wanderausstellung noch 69 Jahre später Anerkennung finden und in der gleichnamigen Broschüre vorgestellt werden. Vier Politikerinnen, die als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen haben, wie in der Broschüre nachzulesen ist.

Frieda Nadig – hier die Umsetzerin genannt, Elisabeth Selbert, die Texterin, Helene Weber, die Netzwerkerin und Helene Wessel, die Unbequeme haben in einer Zeit, als Gleichberechtigung nur ein Wort darstellte, für alle Frauen gekämpft. Durchsetzungsstark, klug und auch idealistisch. Und sie haben viel erreicht.

Die Broschüre „Mütter des Grundgesetzes“ können Sie kostenlos im Internet herunterladen unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/muetter-des-grundgesetzes/80456 oder auf dem Postweg erhalten über den

Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09
18132 Rostock
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de

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