„Oma Else kann’s nicht lassen“

Bücherwand, Foto Ute Boysen

Buchtipp

Lesen Sie gerne Bücher, die zum Nachdenken anregen? Bücher, in welchen Sie ein wenig von sich selbst wiederfinden? In denen Humor, ganz leichte Kriminalgeschichte und ein nicht vorhersehbares Ende in Ich-Form geschrieben für viele Stunden Unterhaltung sorgen? Dann kann ich Ihnen ein besonders gelungenes Taschenbuch des Autors Thomas Letocha empfehlen.

Oma Else kanns nicht lassen von Thomas Letocha, Goldmann Verlag, Verlagsgruppe Random House

Oma Else’s Geschichte rührt zuerst einmal ein wenig an. Und das muss auch so sein, damit der Leser die nachfolgenden Ereignisse und vor allem ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Fremde Briefe öffnen, und noch viel schlimmer, auch lesen, ist verboten und fällt unter das Briefgeheimnis. Aber was es für die 81jährige Seniorin und ihren Alltag bedeutet – das erfährt der Leser mal schmunzelnd, mal stirnrunzelnd, aber immer auch neugierig machend auf den Fortlauf der Geschichte.

So gesehen bietet das Buch trotz eines leichten Titels einen Einblick in das Leben manch älterer Menschen, regt aber gleichzeitig dazu an, über Toleranz, Vorurteile oder Ängste nachzudenken.

Diesen Buchtipp habe ich erstmals im August 2014 veröffentlicht.

„Oma Else kann’s nicht lassen“

Thomas Letocha

Verlag Goldmann

Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten

ISBN: 978-3-442-47889-7

8,99 €

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