Omas Corona-Impfung in Velen

Corona Impfung,m Foto torstensimon auf pixabay

Wann immer ich das Radio einschalte, die Nachrichten im TV verfolge oder allmorgendlich die Tageszeitung aufschlage – selten lese ich Positives, Schönes, Freude bereitendes. Und deshalb schreibe ich diesen kleinen Bericht über Omas Corona-Impfung.

Mutti steht ganz kurz vor ihrem 87. Geburtstag. Durch die große Medien-Präsenz der Corona Impfungen über 80jähriger Bürger wurde sie schon ein wenig beunruhigt und fragte meinen Mann und mich, was wir denn von der Impfung halten würden. Wir sind 67 und (seit dem 15.2.) bin ich 65 Jahre alt. Für uns ist es selbstverständlich, uns impfen zu lassen. Wir haben im Laufe unseres Lebens schon ganz andere Impfungen vornehmen lassen, denn ein mehrjähriger Indien-Aufenthalt und zahlreiche Asien-Reisen machten das notwendig. Schlechte Erfahrungen haben wir nie gemacht, Nebenwirkungen nur ganz schwach wenn überhaupt wahrgenommen und uns durch die Impfungen sicher gefühlt.

„Genau,“ meinte Mutti daraufhin „wir wollen ja auch noch reisen, und gesund bleiben will ich auch und noch viele Jahre bei Euch sein“. Also nahm mein Mann ein wenig Zeit in die Hand und setzte sich vor den Computer. Innerhalb 3 Stunden hatte er online alles geregelt, beide Impftermine für meine Mutter bestätigt bekommen, alle Vordrucke ausgedruckt und eine kurze Aufstellung geschrieben, was wir an Dokumenten o. ä. mitnehmen mussten zum ersten Termin.

Und nun waren wir am Donnerstag, 11. Februar 2021 im Impfzentrum Velen (NRW), welches für unser Kreisgebiet zuständig ist. Warum ich jetzt darüber schreibe? Weil der gesamte Vorgang dort absolut perfekt geregelt und organisiert wurde! Großes Lob an alle Beteiligten! Die Senioren und Seniorinnen über 80 Jahre, die allein gekommen waren, fanden sich sehr gut zurecht. Andere wiederum kamen als Paare und unterstützten sich gegenseitig, wenn Formulare im Vorfeld noch nicht ausgedruckt oder ausgefüllt waren. Und wieder andere, wie zum Beispiel meine Mutti, durften eine Begleitperson mit hineinnehmen in den Bereich, um die Anmeldung zu regeln oder einfach nur zur seelischen Unterstützung.

Zur Impfung selbst (2-3 Minuten) darf keine Begleitperson anwesend sein, doch direkt danach im angrenzenden Wartebereich sind alle wieder vereint. Wir blieben etwa 20 Minuten dort sitzen, wurden gefragt, ob alles in Ordnung sei und konnten dann nach der Abmeldung wieder nach Hause fahren.

Meiner Mutti geht es prima! Sie hat überhaupt keine Schmerzen, keine Nebenwirkungen oder Beeinträchtigungen und ist selbst erstaunt darüber, wie problemlos sie die erste Impfung überstanden hat. Nun erfolgt bald die zweite Impfung und wir hoffen auf ein ebenso erfreuliches Ergebnis.

Und weil alles ganz hervorragend, schnell und ruhig und überaus freundlich abgelaufen ist, habe ich sogar unsere Tageszeitung darüber informiert, damit eine positive ganz kurze Nachricht erscheinen kann. Vom ersten bis zum letzten Kontakt hatten wir es mit freundlichen, kompetenten und hilfsbereiten Mitarbeitern im Corona-Impfzentrum zu tun und ich wiederhole mich gerne: In Velen ist alles überaus lobenswert geregelt!

 

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