Rod Stewart in Berlin

„LIVE IN CONCERT“

Berlin Rod Stewart auf der Bühne, Foto Ute Boysen

Wir waren im Mai nicht einfach nur „so“ in Berlin. Nein, wir hatten neben unseren Museen- und Ausstellungsbesuchen ein superschönes Highlight geplant: Rod Stewart auf der Bühne der Mercedes-Benz-Arena zu sehen und zu hören! Und als langjähriger Rod Stewart Fan freute ich mich natürlich ganz besonders darauf.

Heute las ich nun in der Tageszeitung vom Konzert in Köln mit dem Titel „Sir Kobold“ von Regina Goldlücke. Und ich muss sagen, Frau Goldlücke kennt Rod Stewart möglicherweise nicht so, wie er in früheren Zeiten aufgetreten ist. Ihren absolut positiven und enthusiastischen Bericht über das Kölner Konzert kann ich mir zwar durchlesen, doch sollte es ähnlich wie in Berlin gewesen sein, dann gibt es in der Wahrnehmung einige Unterschiede.

Rod Stewart ist super! Seine Musik begeistert mich heute wie damals und ich liebe die Stimme! Doch wir machen uns nichts vor – der Ausnahme-Sänger ist mittlerweile 74 Jahre alt. Seine körperliche Verfassung ist sicherlich immer noch wesentlich besser als so manch eines Gleichaltrigen (oder Jüngeren), doch auf der Bühne in Berlin spürte man deutlich, dass Rod Stewarts Job an die Substanz geht.

So stimmt die gesamte Beschreibung von Regina Goldlücke, was das Drumherum der spektakulären Show betrifft, doch zu Rod Stewart müssen ganz einfach einige kleine Abstriche gemacht werden. Denn das Rennen und Springen auf der Bühne erschien mir etwas mühsam und das altbekannte Lächeln etwas angespannt. Mag sein, dass die Auftaktshow in Berlin noch leichte Defizite mit sich brachte und die Vorstellung in Köln erheblich runder lief. Doch ich ganz persönlich war von meinem „Star“ ein ganz klein wenig enttäuscht.

Weniger Drumherum, weniger Luftballons, Gesangs- und Tanzeinlagen der drei Mädels, weniger schrille Farbinszenierungen und überdimensionierte Hintergrundbilder – und einfach nur Rod Stewart und seine Musik. Das hätte mir einfach mehr gefallen.  Und letztendlich muss er auch nicht 90 Minuten ohne Pause über die Bühne kapriolen – er ist ein sympathischer, verschmitzter Musiker! Er hat eine schwere Krankheit überwunden und steht trotz allem immer noch auf der Bühne! Und deshalb „Es war schön Roddy! Meinen Lieblingstitel hast Du aber leider nicht gesungen!“

Have I Told You Lately Songtext

Have I told you lately that I love you
Have I told you there’s no one else above you
You fill my heart with gladness
Take away all my sadness
Ease my troubles, that’s what you do

For the morning sun and all it’s glory
Greets the day with hope and comfort, too
You fill my heart with laughter
Somehow, you make it better

Ease my troubles, that’s what you do

There’s a love that’s divine
And it’s yours and it’s mine
Like the sun
And at the end of the day

We should give thanks and pray
To the one, to the one

 (Rod Stewart)

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