Tag des Riesenrads – der 14. Februar

Riesenrad, Oktoberfest, Foto motointermedia auf pixabay

Jedes Jahr wieder wird am 14. Februar in vielen Ländern der Welt der so genannte „Valentinstag“ gefeiert. Das Fest der Liebe, von und für Liebende. Rosen und Herzen in allen Variationen in verschwenderischer Fülle aus unüberschaubaren Materialien werden gebastelt, gebacken, gemalt und verschenkt. Aber in einem anderen Teil der Welt gibt es an diesem Tag noch einen anderen Grund zum Feiern. In den USA wird der 14. Februar als „National Ferris Wheel Day“ (als Tag des Riesenrads) begangen. Der Grund? George Washington Gale Ferris Junior, Ingenieur für Eisenbahntechnik und Brückenbau wird an diesem Tag mit diesem Tag geehrt, denn er erfand das Riesenrad – und der 14. Februar ist sein Geburtstag (1859-1896).

Geschichte

Brachte die die Weltausstellung im Jahr 1889 den Eiffelturm in Paris hervor – so sollte im Jahr 1893 anlässlich der Weltausstellung in Chicago ein noch bemerkenswerteres „Gebilde/Gebäude/Wahrzeichen“ entstehen. Ingenieur G. W. Gale Ferris jr. stellte seine Idee eines „senkrecht stehenden Karussells“ vor. Die Verwirklichung, die Genehmigung, die Finanzierung, das Ausräumen aller Bedenken – all‘ das dauerte jedoch ein paar Jahre. Letztendlich konnte das Riesenrad seinen Betrieb nach nur einigen wenigen Wochen der Verspätung aufnehmen. Unter dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/George_Washington_Gale_Ferris können Sie die gesamte Geschichte detailliert nachlesen.

Erst im Jahr 1897 wurde anlässlich des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Joseph I. eines der  seinerzeit größten Riesenräder der Welt im Wiener Prater erbaut und in Betrieb genommen. Es gilt weltweit als Wahrzeichen der Stadt Wien.

Und wie beschreibt www.wikipedia.org das Riesenrad? „…ein radförmiges Fahrgeschäft auf Volksfesten, das Mitfahrende an seinem Umfang auf eine Position mit guter Aussicht hebt…“

Auf jeder größeren Kirmes ist heutzutage ein Riesenrad aufgestellt. In manchen Städten sogar ganzjährig. In den kleinen Gondeln langsam in die Höhe zu schweben und immer wieder eine andere Sicht über den Festplatz oder die Stadt zu erhalten – das ist schon ein schönes Erlebnis für Groß und Klein und hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt.

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