Tag des Streichholzes

Tag des Streichholzes, verschiedene alte Streichholz-Schachteln und -Briefchen, Foto Ute Boysen

Heute, am 27. November wird der Tag des Streichholzes begangen oder besser gesagt gefeiert. Wir machen uns wohl eher selten Gedanken darüber, woher das Streichhölzchen stammt, wer es erfunden hat oder seit wann es dieses gibt. Wurde es doch längst weitestgehend abgelöst durch das Feuerzeug. Aber hin und wieder stolpere ich über den ein oder anderen Gedanken und beginne nachzuforschen. So las ich also über den „Tag des Streichholzes“.

Bereits vor über 1000 Jahren verwendeten die Chinesen kleine Hölzchen, die jedoch in Schwefel getaucht waren, was den ebenfalls gängigen Namen „Schwefelhölzchen“ erklären würde. In Europa wurden diese Hölzchen im Mittelalter benutzt. Die Entwicklung der Streichhölzer nahm ihren Lauf. Doch erst nach Entdeckung verschiedener Chemikalien und deren Zusammenwirken, über zahlreiche Versuche und unterschiedlichste Ergebnisse wurde am 27. November 1826 durch den englischen Erfinder, Apotheker und Botaniker John Walker (1781-1859) ein Streichholz entwickelt. (Quelle: Wikipedia)

Die detaillierte Geschichte des Streichholzes, auch Zündholz genannt, können Sie unter www.wikipedia.org nachlesen.

Erwähnenswert ist allerdings auch an dieser Stelle, wie gefährlich der Umgang mit Streichhölzern sein kann. So müssen gerade Kinder geschützt werden, deren Neugierde und Wissensdrang im Zusammenhang mit Feuer sehr groß ist. Hier müssen die Eltern ihrer Aufsichtspflicht im Besonderen nachkommen.

Und warum heißt das „Streichholz“ nun „Streichholz“? Weil erst durch das Reiben des kleinen Zündkopfes (bestehend aus Phosphor und anderer Chemikalien) des Hölzchens an einer Reibefläche (auf der Streichholzschachtel oder dem Streichholzbriefchen) sich das Hölzchen entzünden kann.

Die Streichholzschachtel hat sich auch nach Jahrhunderten nicht verändert. Sie besteht immer noch aus einer kleinen schubladenartigen Pappschachtel, die mit einer Pappumhüllung versehen ist. An dieser befindet sich die Reibefläche. Heute werden diese Schachteln oder Briefchen gerne zu Werbezwecken eingesetzt und verschenkt, wenngleich durch den Rückgang des Zigarette Rauchens auch hier immer seltener ausgefallene Exemplare der kleinen Schächtelchen zu finden sind.

Sammler für diese Streichholzschachteln gibt es dennoch weiterhin weltweit und sollten Sie einmal ein entsprechendes Museum zum Thema aufsuchen wollen, so finden Sie im Internet unter www.deutsches-zuendholzmuseum.de die Seite des Zündholzmuseums Grafenwiesen e.V. im Bayrischen Wald.

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