Über die Autorin

Liebe Blog-Besucher,

mein Name ist Ute, ich bin 1956 geboren, verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und vier Enkelkinder und in meinem Leben ist immer etwas los. 🙂

Soweit – so gut. Vielleicht interessiert es Sie, wie ich „im hohen Alter“ von 61 Jahren dazu kam, einen eigenen Blog im Internet einzurichten. Verschiedene Gründe führten dazu. Doch der wohl wichtigste Grund war meine Entscheidung vor einigen Jahren, nach acht Jahren ehrenamtlicher Arbeit meine Ämter niederzulegen.

In den Jahren 2004 und 2008 überstand ich eine schwere Krankheit körperlich im Großen und Ganzen gut, aber seelisch fühlte ich mich sehr angeschlagen. In dieser Situation erhielt ich in der Zeit zwischen den beiden Erkrankungen die Chance, auf ehrenamtlicher Basis zwei wunderbare Projekte (Seniorenbüro unserer Stadt, sowie L-i-A, Verein Leben im Alter e. V.) mit aufzubauen und zu gestalten, die ich mit großer Freude und Einsatzbereitschaft wahrnahm (mein Dank geht an Jutta Ehlting und Andrea Unland).

Zum einen war dies das Projekt „MouseMobil“ (der Name fiel mir spontan ein). Hier werden Seniorinnen und Senioren zu Hause am eigenen Computer unterrichtet. Ziel: die Angst vor dem unbekannten Gerät und seinen Möglichkeiten zu nehmen. Anfangs starteten wir mit nur einer Hand voll Ehrenamtler und nach und nach vergrößerte sich die Gruppe. Wir holten sogar schon zwei Preise für dieses Engagement!

Zum anderen sollte auf der Internetseite unserer Stadt vom Seniorenbüro aus ein „Seniorenmagazin“ entstehen. Mit Berichterstattungen und Informationen rund um das Thema Senioren. Und es fanden sich auch hier schnell ein paar Mitstreiter. In den Folgejahren haben wir unermüdlich als Redaktionsteam recherchiert, diskutiert, debattiert, Interviews geführt und fotografiert. Die Berichte verfasst, unter Typo3 online gestellt und die Fotos dazu gesetzt. Redaktionelle Arbeit, die großen Spaß gemacht hat.

Daneben schreibe ich jetzt bereits seit vielen Jahren als Gastautorin für unser Monatsmagazin „pan“. Herzlichen Dank der Herausgeberin Kirsten Buß, sowie dem Team des „pan“ für die Veröffentlichungen. Meine beiden Ehrenämter habe ich jedoch niedergelegt aus rein personenbezogenen Gründen. Wenn auf Grund dessen die Freude am Ehrenamt nach und nach verloren geht, ist es an der Zeit neue Wege zu gehen.

Den ausschlaggebenden wertvollen Tipp „das Schreiben nicht etwa aufzugeben, sondern vielmehr einen eigenen Blog ins Leben zu rufen“, gab mir unser jüngster Sohn. Nun kann ich neben neuen informativen und unterhaltenden Beiträgen auch viele meiner älteren Berichte wieder aufleben lassen, die nichts an Aktualität verloren haben. So habe ich letztendlich das Richtige für mich gefunden und das große Ziel, einen unterhaltsamen und informativen Blog für Seniorinnen und Senioren, aber auch für andere Zielgruppen aufzubauen. Denn die Themen, so denke ich, interessieren mal mehr und mal weniger uns alle.

Als ich im Jahr 2018 zum dritten Mal an Brustkrebs erkrankte, hat mir mein Blog
außerordentlich geholfen auf dem Weg „zurück ins Leben“. Das Schreiben, wenn auch immer wieder mit Pausen, tat mir gut, auch ohne täglich oder allzu oft auf meine Krankheit
einzugehen.

Ich bin froh und glücklich darüber, zum dritten Mal alles wieder gut überstanden zu haben
und würde mich sehr freuen, wenn Sie hin und wieder reinschauen und einen kleinen Kommentar hinterlassen. In diesem Sinne, fröhliche Grüße

Ihre Ute