Wie es mir aktuell geht

Nun habe ich vor einigen Tagen meine zweite Bisphosphonate-Infusion in der Onkologie erhalten, die mir bei meiner Osteoporose-Erkrankung helfen soll. Etwas mulmig war mir schon, aber nachdem direkt im ersten Anlauf die Nadel im Unterarm saß, konnte ich mich entspannen. Knapp 30 Minuten später lag die Behandlung hinter mir.

Und fast sofort setzte eine große Müdigkeit und Erschöpfung ein. Warum ich so reagiere und andere Menschen scheinbar gar nichts an Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen aufweisen, ist mir unklar. Ich nehme es halt hin und mache das Beste daraus. Leider war ich fast zwei Tage lang ständig müde und erschöpft und musste mich häufig hinlegen. Mittlerweile geht es mir wieder erheblich besser – geblieben ist allerdings eine gewisse Müdigkeit. Erschwerend kommt hinzu, dass ich Schlafprobleme habe und stündlich aufwache. Da ist es natürlich verständlich über Tag müde zu sein. Ob dies alles ursächlich mit der Bisphosphonate-Infusion zusammenhängt müsste ich einmal nachfragen.

Was ich noch mittlerweile feststelle sind Rückenschmerzen und hin und wieder Knochenschmerzen wenn ich starken körperlichen Belastungen ausgesetzt bin wie beispielsweise besonders anstrengenden Putz- oder Gartenarbeiten. Doch auch das ist nur stundenweise und durchaus erträglich. Hoffentlich bleibt es so.

Alles in allem: ich habe meinen Humor nicht verloren und freue mich, dass es mir so gut geht, denn eins ist klar: es gibt unzählige Menschen, die sich mit schlimmen und schrecklichen Krankheiten auseinandersetzen müssen. So gesehen bin ich sehr dankbar für mein Befinden. Allen Leserinnen und Lesern herzliche Grüße, Eure Ute

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